zurück zum

Frauenportal

zurück zum

Herrenportal

 

 

Wir über uns

 

Infofaltblatt (pdf)

Unsere Treffen

Unsere Köpfe

Unsere Neuzugänge

Der Autor

Fragen?

Kontakt

Impressum

Unsere Geschichte

10 Jahre - 10 Meilensteine

 

Gästebuch

 

 

 

Die Brücke vom Fußball zur Fußballstatistik - Berichte von unseren Treffen:

XVI. Mittelrheintreffen am 21.03.2009 in Stolberg-Werth

  • Gastgeber: FC Adler Werth

  • Thema: Frauenfußball

  • Teilnehmerzahl: 26

 >>> Der Bericht zum Treffen als pdf-Dokument <<<

>>> Fotos <<<

>>> Der Bericht der Stolberger Zeitung (von Günter Severens) <<<

 

Als Germania Eicherscheid noch in der Verbandsliga spielte

26 Freunde des Frauenfußballs erfreuten sich ab einen historischen Rückblick und aktuelle Perspektiven

 

Stolberg – Traditionell stand das Frühjahrstreffen des Fußballvereinsregisters im Zeichen des Frauenfußballs.

 

 

Weitere Fortschritte in der Zusammenarbeit zwischen Frauenfußball und Fußballstatistik

Im ersten Teil der Veranstaltung, der aktuellen Dokumentation auf Verbandsebene, erläuterte Projektleiter Michael Kresse die Entwicklung und Perspektiven. Die früher verrückt klingende Idee, alle Mannschaften oberhalb der Kreisliga mit allen Aufstellungen und fast allen Torschützen auf einer kompletten Seite im Jahrbuch 2009 zu dokumentieren, kann dank der direkten Zusammenarbeit mit den beteiligten Mannschaften auch in diesem Jahr in die Tat umgesetzt werden. Besonders lobte Kresse die vielen Ideen der Spielerinnen, wie zum Beispiel die online Portrait-Alben, die die meisten sie aus dem Profibereich der Männer kennen. „Für eine breitere Anwendungsmöglichkeit auf alle Mannschaften brauchen wir zwar noch Zeit“ so Kresse, aber diese Idee „ist ein weiteres Beispiel für die vielen Schnittstellen, die es zwischen Fußball und Fußballstatistik gibt“. Dazu lobte Kresse die zahlreichen Anregungen, die erheblich dazu beigetragen haben, die Dokumentation der Mannschaften für das Jahrbuch über voll automatisierte Dateien besser und benutzerfreundlicher zu machen. Bürgermeister Ferdinand Gatzweiler und Axel Wirtz, Vorsitzender des Sportausschusses im NRW-Landtag, zeigten sich beeindruckt ob des Idealismus und der vielen Arbeit, die alle Beteiligten ehrenamtlich hierzu beitragen. Dabei ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Wir wollen die Vereine noch enger miteinander vernetzen, um eine zentrale Plattform für den Frauenfußball aufzubauen mit deutlich mehr Spielberichten. Viele Vereine haben jemanden, der/die gerne schreibt. Wir wollen dem Frauenfußball dabei die Möglichkeit geben, diese bestehenden Kräfte zu bündeln“, erläuterte Kresse die gemeinsamen Ziele.

 

Bundesweite Perspektiven

Im Fokus der Veranstaltung stand die wohl einmalige Möglichkeit, das bevorstehende 40-jährige Jubiläum der Zulassung des Frauenfußballs durch den DFB und die gleichzeitige Weltmeisterschaft im eigenen Land zu nutzen, die Entwicklung des Frauenfußballs seit den Anfängen in Buchform zu dokumentieren und einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Carsten Töller, Redakteur des deutschlandweiten Bandes, stellte das Grundkonzept vor und warb dabei um die Unterstützung der Pioniere. „Sicherlich kennt Ihr noch Freunde von damals, die akribisch jeden kleinen Schnipsel aus den Zeitungen ausgeschnitten und fein säuberlich in Ordnern und Alben gesammelt haben“, so Töller, „genau solche Fundgruben benötigen wir für ein interessantes Buch.“ So soll diese Dokumentation Ehemalige motivieren, sich weiter dem Sport zu widmen und künftige Generationen für den Frauenfußball begeistern.

 

Historische Entwicklung am Mittelrhein

Anschließend erläuterte Michael Kresse mit einem abwechslungsreichen Ausflug in die Geschichte des Frauenfußballs am Mittelrhein, warum es gerade hier eine regionale Ergänzung gemeinsam mit dem bundesweiten Buch Sinn macht. „Wenn es um bundesweite Wettbewerbe ging, waren unsere Mannschaften meistens die ersten Titelträger“, so Kresse. Folglich umfasste seine Vorstellung der „Ruhmeshalle des mittelrheinischen Frauenfußballs“ auch den ersten DFB-Hallenpokalsieger (GW Brauweiler 1994), die erste Deutsche Nationalmannschaft (1982, mit zahlreichen Mittelrheinerinnen), Bergisch Gladbachs Weltpokalsiegermannschaften (1981 und 1984), die ersten DFB-Pokalsiegerinnen (Bergisch Gladbach 1981), sowie die erste Länderpokalsiegermannschaft (Mittelrhein 1981). Kresse präsentierte auch fußballhistorische Schätze wie den ersten Deutschen Meister vom Mittelrhein (Bonner SC 1975), den ersten Mittelrheinpokalsieger (RW Berrendorf 1977), oder Jakob Scherrers, den aktuell dienstältesten Trainer der Welt, mit seiner Straetener Mannschaft anno 1971, um nur einige Beispiele zu nennen. So groß die Zahl der Erfolge und Rekorde aus dem Mittelrhein auch ist, die Macher vom Fußballvereinsregister ließen keinen Zweifel an der Bedeutung, die die Basis für den Frauenfußball hatte und weiter haben wird. So werden auch traditionsreiche Mannschaften tieferer Ligen wie Hertha Strauch oder Gastgeber FC Adler Werth und Pioniere wie Germania Eicherscheid und STV Lövenich, die heute nicht mehr dabei sind, ihren festen Platz in 40 Jahre Frauenfußball am Mittelrhein haben (mk).

 

nach oben nach oben

 

Zurück zur Hauptseite

 

 

 

Diese Seite ist privat und nicht offiziell, alle Angaben erfolgen daher ohne Gewähr!

Zuletzt aktualisiert: 29.09.2009

© 2007 bei Michael Kresse, 51061 Köln-Flittard