Zurück zur Hauptseite

 

 

Neues

 

Neueste Inhalte

Neues rund um das FFVRg

Wir bei Euch - Spielbesuche

Spielberichte

Eigene Pressemeldungen

Das FFVRg in der Presse

WM 2007 in China

 

Die

Mannschaften

 

Die

Ligen

 

Fakten /

Fundgrube

 

Die

Chroniken

 

Die

Fehllisten

 

Unsere

Projekte

 

Das Archiv /

Geschichte

 

Andere Regionen

 

Links

 

Wir über uns

 

Gästebuch

 

 

Ohne Defterli und Hanebeck verloren die FC Frauen erstmals in dieser Saison

Sindelfingens Trainergespann mit hohem Unterhaltungswert

 

 

Der Überblick

 

Ausgangssituation

1. Halbzeit

2. Halbzeit

Fazit

Die Fakten zum Spiel

Die Fakten zum Spiel

 

Spielbericht: Thomas Arndt

Fotos, Ausgangssituation und Kommentar zu den Schiedsrichtern bei den Fakten: Michael Kresse

 

Ausgangssituation

FC bzw. Brauweiler gegen Sindelfingen, da war doch was? Richtig: Wir schreiben den 5.6.2006, 1. Bundesliga, letzter Spieltag. Brauweiler auf Platz 10, Sindelfingen auf Platz elf, beide in Brauweiler direkt gegeneinander. Brauweiler brauchte ein Unentschieden, um die Klasse zu halten, Sindelfingen einen Sieg. 650 Zuschauer fanden den Weg zu diesem Abstiegsendspiel, das Folgen haben sollte. Susanne Kasperczyk, mittlerweile wieder zurückgekehrt, brachte Brauweiler in der 47. Minute in Führung, Simone Ruf erzielte in der 71. Minute den Ausgleich, eine Viertelstunde vor Schluss sah die Sindelfingerin Nina Müller (auch heute noch bim VfL) die Ampelkarte und nach drei Minuten Nachspielzeit ließ Schiedsrichterin Moiken Jung den alles erlösenden Schlusspfiff ertönen. Einen ausführlicheren Spielbericht mit Fotos gibt es übrigens heute noch bei FanSoccer, siehe unter:

http://www.fansoccer.de/ersteliga/05spielberichte/brauweilersindelfingen/brauweilersindelfingen050606.htm

 

Brauweiler war gerettet, der Verfall wurde mit Durchmarsch in die Regionalliga und der Fast-Insolvenz wurde damit aber um nur ein Jahr verschoben, während Sindelfingen seither in schöner Regelmäßigkeit am Wiederaufstieg scheitert, und die zweite Mannschaft, die in der Zweiten Bundesliga sportlich die Klasse hielt, zwangsweise absteigen musste. Besonders knapp scheiterte Sindelfingen erst letztes Jahr am 1. FC Saarbrücken, dieses Jahr hat sich die Konkurrenz in Form von Bayer Leverkusen und dem 1. FC Köln nicht gerade verschlechtert. So kam Sindelfingen nicht nur auf Grund der Tatsache, dass angesichts eines Sieben-Punkte-Rückstandes nach nur acht Spieltagen alles andere als ein Sieg beim FC das frühzeitige Aus im Titelrennen noch in der Hinrunde bedeutet hätte, besonders motiviert ins Franz-Kremer-Stadion.

 

nach obenzurück zum Überblick

 

1. Halbzeit

Zu diesem Spitzenspiel, bei dem der Tabellenführer aus Köln und der Tabellendritte aus Sindelfingen aufeinander trafen, kamen 550 Zuschauer, darunter auch FVM-Präsident Alfred Vianden und U15-Nationaltrainerin und Brauweiler-Legende Bettina Wiegmann. Natürlich wollte auch die Mannschaft von Bayer Leverkusen Ihren nächten Gegner begutachten.
Ob die Leverusener Spielerinnen auch den „echten“ FC gesehen haben, darf bezweifelt werden, denn mit der führenden in der Torschützenliste der 2.Liga, Bilgin Defterli, die für die Türkei auf Länderspielreise war, und mit der Spielmacherin Patricia Hanebeck, die angeschlagen nur auf der Bank saß, fehlten die zwei Spiel bestimmenden Frauen im FC Spiel. Die Kölner Angriffe wurden meist planlos vorgetragen und im Abschluß fehlte die Vollstreckerin. Sindelfingen spielte aus einer sicheren Abwehr heraus und hatte nur wenige, aber dafür gefährliche Torchancen.

Das Spiel begann zunächst ausgeglichen. Der ersten Torchance von Köln in der 3.Min. durch Paula Balzer folgte in der 5.Min. nach einem Fehler von Julia Pfannschmidt die erste Chance von Sindelfingen durch Nicole Rolser. Im weiteren Spielverlauf war Köln zwar optisch überlegen, aber die selten durchdachten Spielzüge wurden meist überhastet abgeschlossen. Die Torschüsse von Meike Seuren, Nina Windmüller und Charline Hartmann wurden entweder von der Sindelfinger Abwehr entschärft, oder sie gingen neben das Tor. Nach 20 Minuten wurde ein Sindelfinger Konter durch Leonie Maier gefährlich, weil wiederum Pfannschmidt unsicher agierte. Die gefährlichste Situation in der ersten Halbzeit resultierte aus einer Ecke, die von Nina Windmüller in den Sindelfinger Strafraum geschlagen wurde und im Getümmel hatte Meike Seuren im Strafraum eine aussichtsreiche Schussposition. Bei dieser Schusschance aus kurzer Distanz in der 23. Minute konnte sie aber die Torhüterin Anke Langwisch nicht überwinden.

nach obenzurück zum Überblick

 

2. Halbzeit

In der Halbzeit reagierte der Kölner Trainer Schmischke und nahm die heute wenig überzeugende Nina Windmüller vom Platz. Für sie wechselte er Yvonne Zielinski ein. Dieser Wechsel brachte aber auch keine Linie ins Kölner Spiel. Sindelfingen fand stärker in die 2. Halbzeit als Köln und hatte durch Nicole Rolser den ersten Torschuss. Knapp eine Minute danach, in der 52. Min., konnte die Kölner Abwehr zunächst klären, aber die daraus resultierende Ecke wurde auf die am Strafraumeck wartende Leonie Meier gespielt und die erzielte mit einem schönen Schuß in den Winkel das 0:1. Wer gedacht hatte das die Kölnerinnen sich nun aufraffen würden, sah sich getäuscht. Es war weiter ein Spiel, in dem die einen nicht konnten und die anderen nicht mehr mußten. Die Partie verflachte zusehends und so mussten andere für die Aufreger sorgen. In der 63. Min. konnte die Kölner Verteidigerin Pfannschmidt die Sindelfinger Angreiferin Rolser regelgerecht im Strafraum stoppen und die gute Schiedsrichterin Marija Kurtes sah das genau so. Die Sindelfinger Trainer sahen das anders und sprangen alle wie von der Tarantel gestochen auf und riefen wenig feine Ausdrücke in Richtung der Schiedsrichterin. Als Höhepunkt dieses Gezeters hatte einer der Sindelfinger Betreuer nichts anderes zu tun, als mit einem kräftigen Tritt die Bank um zu treten. Marija Kurtes reagierte souverän und verwarnte das Sindelfinger Trainertrio, das sich daraufhin wieder beruhigte. Außer einer Chance von Nicole Bender in der 68. Min. tat sich aber nichts wichtiges mehr. Sindelfingen verschleppte logischerweise das Spiel. Den letzten Lacher hatte aber die Linienrichterin Johanna Gesell auf Ihrer Seite. Das Sindelfingen in der 87. und 89. Minute wechselte, um Zeit zu gewinnen, ist nichts Ungewöhnliches. Auffällig aber war, dass die Wechsel immer erfolgen sollten, wenn die Linienrichterin an der Eckfahne stand und so immer sehr weit zur Mittellinie laufen musste womit besonders viel Zeit verging. Als dann der Sindelfinger Trainer in der Nachspielzeit unter den selben Voraussetzungen einen dritten Wechsel durchführen wollte, zeigte Schiedsrichterin Kurtes, an das sie diesen nicht mehr gestatten würde. Da die Trainer das ignorierten, riefen Sie immer wieder „Frau Linienrichter... Wechsel...“.
 

nach obenzurück zum Überblick

 

Fazit

Sindelfingen spielte aus einer sicheren Abwehr heraus und Köln hatte ohne seine beiden offensiven Topspielerinnen keine Mittel, um diese Abwehr zu knacken. Ein Unentschieden wäre aber eher gerecht gewesen. Durch diesen Sieg ist Sindelfingen wieder bis auf 4 Punkte an Köln heran gekommen und hat seine allerletzte Chance, sich nicht aus dem Aufstiegsrennen verabschieden zu müssen. Für Köln wird das nächste Spiel in Leverkusen nun zu einem echten Endspiel. Am selben Nachmittag wurde in Duisburg das DFB-Pokal Viertelfinale ausgelost. Der 1.FC Köln hat demnach ein Heimspiel am 20.12.09 gegen den Titelverteidiger FCR Duisburg. Es bleibt abzuwarten ob Köln der Spitzenmannschaft Paroli bieten kann auf jeden Fall werden die Kölnerinnen alles geben um das „Heimspiel“ im Finale zu erreichen. Das Topspiel des Viertelfinales wird aber in Potsdam stattfinden wo Turbine gegen den 1.FFC Frankfurt antritt. Die weiteren Spiele: VfL Wolfsburg – FF USV Jena und SG Essen-Schönebeck – FSV Gütersloh 2009.

 

Spielerin des Spiels: Leonie Maier

Sie war nicht nur die Siegtorschützin sondern auch die gefährlichste Spielerin von Sindelfingen. Die wenigen Sindelfinger Angriffe wurden fast alle von Ihr eingeleitet.

  

nach obenzurück zum Überblick

 

Die Fakten zum Spiel

 

1.FC Köln 1901/1907 - VfL Sindelfingen 0:1 (0:0)

FC : 30 Kathrin Wojtasik, 6 Susanne Kasperczyk, 7 Nicole Bender, 8 Anne-Katrin Lenz (83.: 2 Jeanette Blömen), 9 Frauke Renner, 13 Charline Hartmann (79.: 16 Lena Schüth), 15 Sonja Fuss (C), 18 Julia Pfannschmidt, 19 Meike Seuren, 21 Nina Windmüller (46.: 17 Yvonne Zielinski), 23 Paula Balzer - Trainer: Klaus Schmischke

Sindelfingen: 12 Anke Langwisch, 2 Susanna Höller, 3 Michaela Althaus, 4 Mara Schanz, 5 Carina Spengler, 6 Marina Schwägler, 10 Lara Lingelbach, 14 Nadine Enoch (89.: Carina Enoch), 17 Leonie Maier (C), 19 Nicole Rolser, 20 Theresa Betz (87.: 21 Selina Schindler) - Trainer: Nikolaos Koutroubis

Zuschauer: 550 im Franz-Kremer-Stadion

Schiedsrichterin: Marija Kurtes (SG Benrath-Hassels, Kreis Düsseldorf/Niederrhein)

SRA1: Johanna Gesell (DJK Rheinkraft Neuss, Kreis Neuss-Grevenbroich/Niederrhein)

SRA2: Yvonne Enigk (SuS Niederbonsfeld 1936, Kreis Essen Süd-Ost/Niederrhein)

Das Gespann löste eine schwierige Aufgabe in einer engagiert geführten Partie auf schwierig bespielbarem Untergrund souverän und mit viel Fingerspitzengefühl, ließ sich von Sindelfingens geltungsbedürftiger Trainerbank nicht für dumm verkaufen. Nicole Bender hätte nach einer Unsportlichkeit (Gerangel um einen Einwurf nach rund 75 Minuten) gelb sehen müssen, sonst fehlerlos. Der "Pseudo-Elfmeter" war ganz eindeutig keiner, in dieser wie auch in allen anderen entscheidenden Situationen mit sehr gutem Stellungsspiel.

Tor: 0:1 Leonie Maier (52.)

Gelbe Karten: Nicole Bender (84.) - Nicole Rolser (89.)

Platzverweise:

 

Torchancen: 9:4 (6:2)

Ecken: 10:2 (6:1)

Abseits: 2:6 (1:3)

 

nach obenzurück zum Überblick

 

 

nach oben nach oben

 

Zurück zur Hauptseite

 

 

 

Diese Seite ist privat und nicht offiziell, alle Angaben erfolgen daher ohne Gewähr!

Zuletzt aktualisiert: 24.11.2009

© Michael Kresse, 51061 Köln-Flittard